Tödliches Solo

// Tödliches Solo / Haus der Barmherzigen Schwestern

Man schreibt den 16. September 1967: Die Band "Hi-you-there" gibt vor 1800 Fans ein umjubeltes Konzert in der Lüdenscheider Schützenhalle. Dem Bassisten der Band fällt eine schwarzhaarige Schönheit auf, die zu seinem Bedauern den Gitarristen der Band anhimmelt. Ihn erwartet die junge Frau unter klarem Sternenhimmel, als sie stattdessen ihrem Mörder begegnet: "Er ließ das Haar aus seiner Hand gleiten, fasste das Eisen mit zwei Fäusten. Als sie in seine Augen sah, wusste sie, dass ihr keine Zeit mehr blieb. Keine Zeit zu atmen, zu bereuen, zu leben. Das letzte, was sie hörte, war das pfeifende Geräusch des die Welt in zwei Hälften zerteilenden Stahls."

Der Bassist, von dem die Lüdenscheider Nachrichten hier schreiben, ist Zwilling Gerd Bracht. Irgendwann im Jahr 2007 haben er und seine Frau Brigitte Bracht begonnen ein Buch zu schreiben, einen Musikerkrimi in dem die legendären „Hi You There“ genauso wenig fehlen wie „die Zwillinge und die Blechgang". 1967 mit auf der Bühne natürlich Zwilling Ritski und der heute in Berlin lebende Maler Peter Wever. Es geht um Folgendes:

Sommer 1967: In einer Kleinstadt im Saarland kommt eine junge Frau in den Flammen ihres brennenden Hauses um. Im Drogenrausch stürzt sich ein Teenager in den Tod, und beim Konzert der besten Schülerband der Welt in der Lüdenscheider Schützenhalle wird eine 17-Jährige brutal erschlagen. Es findet sich kein Motiv, niemand zieht die richtigen Schlüsse, die Ermittlungen verlaufen im Sande. Fünfundzwanzig Jahre später kreuzen sich die Wege der Beteiligten erneut und die Ereignisse nehmen schicksalhaft ihren Lauf. Aus der Schülerband von einst wurden inzwischen „Die Zwillinge und die Blechgang“. Beim Münsteraner Stadtfest stehen sie auf der Bühne und spielen, ohne es zu ahnen, die Musik zum Solo eines erbarmungslosen Serienmörders …


"Dieser Krimi mit seinem furiosen Showdown in den österreichischen Alpen hat mich derartig gepackt, dass ich spontan beschloss, noch mit 61 Jahren das Skifahren anzufangen."
Steffi Stephan, Bassist des Panikorchesters von Udo Lindenberg

"[...] spannende Verstrickungen zwischen den Protagonisten. Ein Reißer ohne reißerisch zu sein - mit amüsanten Einblicken in die Musik-Szene."
Hans-Dieter Hillmoth, Programmdirektor Radio/Tele FFH, Frankfurt a.M.

"[...] ist es auch die Generation zwischen Beat Club mit sechzehn und Rotwein über fünfzig, die diesen Roman prägt."
Götz Alsmann, WDR Moderator, Musiker und Entertainer


Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier ein MP3. Das Schöne dabei ist: Ihr braucht nicht einmal zu lesen, schließt die Augen und lauscht einfach! Die Musik kommt übrigens von der Jazzuniversität, das Posaunensolo spielt unser Matthias!


Den Krimi gibt’s im Buchhandel, ist beim Münsteraner Waxmann Verlag erschienen, heißt "Tödliches Solo" und kostet 10,90 Euro. (ISBN 978-3-8309-2121-9)

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